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Start Chronik
Vereins-/Ortsgeschichte

Vorstandschaft des SV Jurah├Âhe Pfahldorf e.V.

1954-1958:

1.Sch├╝tzenmeister: Max Schroll

2.SM:Ludwig Schlamp

Kassier: Michael Regler

Schriftf├╝hrer: Josef Buchberger

Beisitzer: Josef Eckstein

Georg Bauer


1959 ?1965:

1.Sch├╝tzenmeister:Ludwig Schlamp

2.SM:Johann Schermer

Kassier: Michael Regler

Schriftf├╝hrer: Ernst Sch├Ânhuber sen.

Beisitzer: Josef Buchberger

Josef Gabler

1966- 1969:

1.Sch├╝tzenmeister:Josef Bemsel

2.SM: Paul Regler

Kassier: Johann Schneider

Schriftf├╝hrer: Josef Buchberger

Beisitzer: Ludwig Schlamp

Ernst Sch├Ânhuber jun.


1970-1971:

1.Sch├╝tzenmeister:Josef Bemsel

2.SM: Paul Regler

Kassier: Johann Schneider

Schriftf├╝hrer: Josef Buchberger

Beisitzer: Josef Gabler

Michael Regler


1972-1973:

1.Sch├╝tzenmeister:Josef Bemsel

2.SM: Paul Regler

Kassier: Johann Schneider

Schriftf├╝hrer: Karl Kraus

Beisitzer: Josef Gabler

Josef Netter


1974-1975:

1.Sch├╝tzenmeister:Josef Bemsel

2.SM: Paul Regler

Kassier: Johann Schneider

Schriftf├╝hrer: Karl Kraus

Beisitzer: Josef Netter

Michael Regler


1976-1977:

1.Sch├╝tzenmeister: Paul Regler

2.SM:Josef Bemsel

Kassier: Johann Schneider

Schriftf├╝hrer: Karl Herrmann

Sportleiter: Michael M├Âdl

Beisitzer: Josef Netter

Michael Schneider


1978-1980:

1.Sch├╝tzenmeister:Ludwig Schlamp

2. SM: Paul Regler

Kassier: Richard M├╝ller

Schriftf├╝hrer: Karl Herrmann

Sportleiter: Michael M├Âdl

Beisitzer: Josef Netter

Willi Krieglmeier

1981:

1.Sch├╝tzenmeister:Ludwig Schlamp

2. SM: Paul Regler

Kassier: Richard M├╝ller

Schriftf├╝hrer: Anton Regler

Sportleiter: Michael M├Âdl

2.Sportleiter: Xaver Eckstein jun.

Jugendleiter: Karl M├╝ller

Beisitzer: Andreas Krieglmeier

Anton Schermer

Peter Regler

Michael Bauer jun.

Chronist: Karl Hermann

1982-1984:

1.Sch├╝tzenmeister: Michael M├Âdl

2. SM: Karl M├╝ller

Kassier: Konrad Nerb

Schriftf├╝hrer: Peter Regler

Sportleiter: Willi Krieglmeier

2. Sportleiter. Karl Fuchs

Jugendleiter: Karl Mederer

Beisitzer: Josef Netter

Sylvester Schneider

1985-1987:

1.Sch├╝tzenmeister: Michael M├Âdl

2. SM: Anton Regler

Kassier: Konrad Nerb

Schriftf├╝hrer: Peter Regler

Sportleiter: Willi Krieglmeier

2.Sportleiter: Richard M├╝ller

Jugendleiter: Karl Fuchs

Beisitzer: Josef Netter

Sylvester Schneider


1988-1990:

1.Sch├╝tzenmeister: Michael M├Âdl

2.SM: Anton Regler

Kassier: Konrad Nerb

Schriftf├╝hrer: Peter Regler

Sportleiter: Willi Krieglmeier

2.Sportleiter. Matthias Schneider

Jugendleiter: Richard M├╝ller

Beisitzer: Josef Netter

Sylvester Schneider

1991-1993:

1.Sch├╝tzenmeister: Michael M├Âdl

2.SM: Anton Regler

Schriftf├╝hrer: Richard M├╝ller

Kassier: Konrad Nerb

Sportleiter: Willi Krieglmeier

2.Sportleiter: Matthias Schneider

Jugendleiter: Johann Fuchs

2.Jgd-leiter:Manfred M├╝nchsmeier

3. Jgd-leiter: Konrad M├╝ller
Beisitzer: Sylvester Schneider
Johann Neubauer


1994-1996:

1.Sch├╝tzenmeister: Michael M├Âdl

2.SM: Manfred M├╝nchsmeier

Kassier: Paul Regler jun.

Schriftf├╝hrer: Richard M├╝ller

2.Schriftf├╝hrer/ab1996: Rosmarie Regler

Sportleiter: Willi Krieglmeier

2.Sportleiter: Matthias Schneider

Jugendleiter: Johann Schermer

2.Jugendleiter: Richard Bemsel

Beisitzer: Sylvester Schneider

Johann Fuchs


1997-1999:

1.Sch├╝tzenmeister:Michael M├Âdl

2.SM: Manfred M├╝nchsmeier

Kassier. Paul Regler jun.

Schriftf├╝hrerin: Rosmarie Regler

Sportleiter: Matthias Schneider

2.Sportleiter. Richard Bemsel

Jugendleiter: Johann Schermer

2.Jugendleiter:Markus Schneider

Beisitzer: Martin Gabler

Johann Fuchs


2000-2002:

1.Sch├╝tzenmeister: Michael M├Âdl

2.SM: Manfred M├╝nchsmeier

Kassier: Paul Regler jun.

Schriftf├╝hrerin: Rosmarie Regler

Sportleiter: Matthias Schneider

2.Sportleiter: Richard Bemsel

Jugendleiter: Michael Schneider

2.Jugendleiter:Markus Schneider

3.Jugendleiter: Stefan Mederer

Jugendleiterhelfer:Johann Schermer, Stephan Schneider, Richard Bemsel

Beisitzer: Johann Fuchs

Martin Gabler


Festausschuss 2002

Michael M├Âdl Manfred M├╝nchsmeier

Paul Regler Matthias Schneider

Rosmarie Regler Michael Schneider

Richard Bemsel Markus Schneider

Johann Fuchs Martin Gabler

Johann Schermer Richard M├╝ller

Johann Neubauer Alois Gradl

Peter Regler Willi Krieglmeier

Konrad Nerb Johann Krieglmeier

Johann Mederer

 

Sch├╝tzenk├Ânige seit der Gr├╝ndung des Ver┬şeins

1954 Max Schroll 1980 Andreas Krieglmeier 2005 Michael Schneider

1955 Karl M├╝nchsmeier 1981 Konrad Nerb 2006 Michael Schneider

1956 Josef Netter 1982 Johann Schermer 2007 Matthias Schneider

1957 Josef Netter 1983 Johann Regler 2008 Johanna Krieglmeier

1958 Josef Netter 1984 Richard M├╝ller 2009 Konrad Nerb

1959 Georg Bauer 1985 Anton Schermer 2010 Johann Fuchs

1960 Johann Schermer 1986 Konrad Nerb 2011 -

1962 Paul Regler 1987 Xaver Eckstein

1963 Josef Buchberger 1988 Richard M├╝ller

1964 Matthias Pfaller 1989 Stilla Hei├č

1965 Xaver Eckstein 1990 Johann Neubauer

1966 Paul Regler 1991 Anton Regler

1967 Johann Regler 1992 Johann Fuchs/ Zandt

1968 Willi Neubauer 1993 Johann Mederer

1969 Willi Neubauer 1994 Johann Gabler

1970 Andreas Krieglmeier 1995 Johann Mederer

1971 Michael Regler 1996 Konrad Nerb

1972 Josef Gabler sen. 1997 Konrad Nerb

1973 Josef Regler 1998 Johann Mederer

1974 Michael Schneider 1999 Richard Bemsel

1975 Betty Krieglmeier 2000 Richard Bemsel

1976 Konrad Nerb 2001 Stefan Mederer

1977 Willi Krieglmeier 2002 Johann Mederer

1978 Josef Bemsel 2003 Josef Pfaller

1979 Michael Regler jun. 2004 Matthias Schneider


 

Bev├Âlkerungsentwicklung Pfahldorfs

Aus den Zahlen der vergangenen zwei Jahrhunderte ist ersichtlich, dass die Einwohnerzahlen Pfahldorfs relativ konstant geblieben sind. Aus den Pfarrb├╝chern geht hervor, dass es im Jahr 1602

53 H├Ąuser in Pfahldorf gab, 1777 waren es 63 Haushalte, im Jahr 1802 gab es 59 Haushalte.

Eine leichte Erh├Âhung der Bev├Âlkerungszahlen ist in den letzten zehn Jahren zu verzeichnen, wohl auch durch das neue Baugebiet ?Am Flinsch?, welches Mitte der 90er Jahre erschlossen wurde.

1808: 281 Einwohner

1830: 293 Einwohner

1865: 360 Einwohner

1898: 380 Einwohner

1928: 388 Einwohner

1938: 409 Einwohner

1950: 413 Einwohner

1960: 411 Einwohner

1970: 417 Einwohner

1980: 321 Einwohner

1990: 406 Einwohner

1995: 424 Einwohner

2002: 449 Einwohner

2010: 431 Einwohner

Die beiden Weltkriege hatten auch in Pfahldorf Trauer und Leid hinterlassen:

Im Ersten Weltkrieg hatte die Gemeinde Pfahldorf 20 Gefallene und Vermisste zu beklagen, im Zweiten Weltkrieg waren es 23 M├Ąnner aus Pfahldorf.

 

Politische und wirtschaftliche Entwicklung

Zur Zeit der F├╝rstbisch├Âfe war Pfahldorf - wie die mei┬şsten kleinen Ortschaften - politisch stark eingeschr├Ąnkt. Durch die Abh├Ąngigkeit vom jeweiligen Grundherren war die Eigenst├Ąndigkeit des Einzelnen stark beschnitten. Noch 1802 werden f├╝r Pfahldorf folgende Grundherrschaften genannt:

Kastenamt Kipfenberg: 4 H├Âfe, 1 Halbhof, 20 K├Âbler┬şg├╝ter, 3 Seldeng├╝ter, 11 Leerh├Ąuser

Kastenamt Titting: 1 Anwesen

Domkapitel: 1Meierhof, 12 K├Âblerg├╝ter, 4 Seldeng├╝ter, 1 Leerhof

Willialdschorstift: 1 Hof

Stadtkammerer: 1 Hof

Spital Eichst├Ątt: 1 Hof

Pfarrei Pfahldorf: 1 Hof

Beneficium S. Trinitatis, Eichst├Ątt: 1 Seldengut

Juristisch gesehen geh├Ârte Pfahldorf immer zum Pfle┬şgeamt Kipfenberg, welches das Hochgericht inne┬şhatte.

Nach der Aufl├Âsung des F├╝rstbistums Eichst├Ątt zu Beginn des 19.Jahrhunderts geh├Ârte Pfahldorf weiter zum Landgericht Kipfenberg, sp├Ąter Amtsgericht genannt, bis dieses 1949 aufgel├Âst wurde.1808 bildete Pfahldorf zusammen mit Hirnstetten einen sog. Steuerdistrikt, eine Art Verwaltungsgemeinschaft. 1818 wurde die ? Realgemeinde? wiederhergestellt.

1929 kam die Steuergemeinde Pfahldorf zum Finanzamt Eichst├Ątt.

Bis zur Gebietsreform 1971 war Pfahldorf eine politisch eigenst├Ąndige Gemeinde. Letzter B├╝rgermeister war Karl Schlamp. Im Zuge der Gebietsreform wurde Pfahldorf 1971 in die Gro├čgemeinde Kipfenberg eingegliedert.

Die ersten Marktr├Ąte Pfahldorfs waren Michael Regler und Xaver Eckstein. Von 1990 ? 1996 war f├╝r Pfahldorf Alois Gradl im Marktgemeinderat vertreten. Seit 1996 vertritt Marktrat Willi Krieglmeier die Interessen der Pfahldorfer in Kipfenberg.

1948 wurde unter B├╝rgermeister Schlamp das elektrische Licht installiert.

1952 wurde mit der Kanalisation begonnen; mit Notstandsarbeitern wurde eine der ersten Kanalisationen des Landkreises - mit einem Stundenlohn von 1,25 DM - durchgef├╝hrt.

Ein wichtiger Punkt f├╝r Pfahldorfs Entwicklung und damit verbunden die schnelle Anbindung an die Autobahn A9 war der Bau der Jurahochstra├če Anfang der 70er Jahre unter Federf├╝hrung des damaligen Landrats Konrad Regler.

Die Landwirtschaft - ehemals der ├╝berwiegende wirt┬şschaftliche Zweig - befindet sich auch in Pfahldorf mehr und mehr auf dem R├╝ckzug. Heute bewirtschaf┬şten noch 6 Landwirte im Vollerwerb ihre Betriebe ( vor 15 Jahren waren es noch 13 Betriebe ).

Von den im Ort ans├Ąssigen Handwerksbetrieben sind der Dachdeckerbetrieb Eckstein, die ehemalige Schmiede und jetzt Metallver┬şarbeitungsbetrieb Netter und die Zimmerei Eckerle zu nennen.

Neben den zwei Gasth├Ąusern im Ort ist das Sch├╝tzenhaus der zentrale Treffpunkt f├╝r Jung und Alt.

Neben dem Sch├╝tzenverein ist der Gartenbauverein im Ort engagiert und bestrebt in der Versch├Ânerung des Ortsbildes. Gegr├╝ndet wurde der ?Obst- und Gartenbauverein Pfahldorf? im Jahr 1962. Zur Zeit hat der Verein, dessen Vorsitzender Michael Bauer ist, 120 Mitglieder.

Der Krieger ? und Milit├Ąrverein Pfahldorf wurde im Jahr 1923 gegr├╝ndet. Die 38 Mitglieder werden zur Zeit unter dem Vorsitz von Michael Regler sen. gef├╝hrt.

Seit Gr├╝ndung der ?Freiwilligen Feuerwehr Pfahldorf? im Jahr 1889 (6.12.1889) waren die Ger├Ątschaften in keinem eigenen Geb├Ąude untergebracht. In der Anfangszeit wurde der alte Schulstadl zwischen dem jetzigen Sch├╝tzenhaus und der Schule als Abstellplatz genutzt, sp├Ąter eine leerstehende Garage am Juraring und zuletzt das umgebaute Gefrierhaus am Isenbrunner Weg.

Da das urspr├╝ngliche Vorhaben, zusammen mit dem Sch├╝tzenverein ein Gemeinschaftsprojekt zu bauen, scheiterte, konnte die Feuerwehr im Fr├╝hjahr 1991 ihr Ziel vom eigenen Geb├Ąude verwirklichen. Nach nur 7-monatiger Bauzeit konnte man unter Kommandant Johann Neubauer in das neue Feuerwehrhaus an der Alten Hauptstra├če umziehen. Das Geb├Ąude ? wie schon das Sch├╝tzenhaus gr├Â├čtenteils in Eigenleistung errichtet ? verf├╝gt ├╝ber einen Schulungsraum, K├╝che, Duschen und WC┼Żs sowie zwei gro├če Stellfl├Ąchen. 72 M├Ąnner sind zur Zeit in der Feuerwehr Pfahldorf aktiv. Seit 1998 ist Johann Krieglmeier Kommandant.

Anfang der 60er Jahre war auch die ?DJK Pfahldorf? sehr aktiv, der Verein wurde jedoch aufgrund des Nachwuchsmangels aufgel├Âst, ebenso wie der ?Zigarrenclub?, der bei seiner Aufl├Âsung dem Sch├╝tzenverein uneigenn├╝tzig sein Restguthaben von knapp 500 DM ├╝berlie├č.

 

Pfarrei, Kirche und Schulwesen

Obwohl Pfahldorf zu den ├Ąltesten Ortschaften im Bistum z├Ąhlt, musste es lange warten, bis es zur Pfarrei erhoben wurde. Als Filiale von Gungolding musste man zufrieden sein mit einer Fr├╝hmesse, die von Gungolding aus gehalten wurde.

Sicherlich war es den Pfahldorfern beschwerlich, jeden Sonntag den weiten Weg in die Nachbarortschaft zu gehen. Daher bem├╝hte man sich bald um einen eigenen Fr├╝hmesser, der in Pfahldorf wohnte. 1469 genehmigte Bischof Wilhelm von Reichenau einen Fr├╝hmesser: allerdings durften dadurch die pfarrlichen Rechte Gungoldings nicht geschm├Ąlert werden, was nat├╝rlich zu h├Ąufigen Streitereien zwischen den zwei Ortschaften f├╝hrte. 1597 l├Âste der Bischof die Stelle des Fr├╝hmessers auf und verpflichtete den Gungoldinger Pfarrer, anstelle einen Kooperator f├╝r Pfahldorf zu halten, der im Fr├╝hmesshaus in Pfahldorf wohnte. Da die Pfahldorfer nun zwar keinen Pfarrer, wohl aber einen Kaplan hatten, weigerten sie sich, - auch wegen der allgemeinen Not durch die Wirren des 30-j├Ąhrigen Krieges - den Obst- und H├╝hnerzehnt an Gungolding zu leisten, was einen gerichtlichen Prozess nach sich zog mit folgendem Urteil: Die Gemeinde wird wegen des Obstzehent nicht weiter belangt, mu├č aber den ?H├╝hnerzehent weiterhin leisten, von jeder Brut ein Huhn, wenn deren mindestens sechs, wenn weniger, dann nichts?.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wirkte in Pfahldorf wieder ein Fr├╝hmesser: der Pfarrer von Gungolding verpflichtete sich, die Seelsorge in Pfahldorf einem Fr├╝hmesser zu ├╝berlassen unter der Bedingung, dass dieser als Pfarrer anerkannt wird und die Pfahldorfer die Kirche von Gungolding zweimal im Jahr besuchen.

Am 19. August 1752 schlie├člich wird die Errichtungsurkunde der Pfarrei durch Bischof Johann Anton von Freyberg ausgestellt und Pfahldorf eine selbst├Ąndige Pfarrei. Erster Pfarrer war Sebastian Schlupf. Bis heute ist Pfahldorf eine eigenst├Ąndige Pfarrei. Hirnstetten, Pfarrei Altdorf, wird von Pfahldorf betreut.

J├Ąhrlich, am ersten Samstag im Juni wallfahrten die Pfahldorfer nach Sankt Salvator in Bettbrunn . Bereits seit 1675 - wahrscheinlich jedoch schon viel fr├╝her - wird berichtet, wurde zusammen mit Gungolding nach Bettbrunn gewallfahrtet; die erste Kerze Pfahldorfs in Bettbrunn stammt gar aus dem Jahr 1413.

Seit der Gr├╝ndung des Sch├╝tzenvereins 1952 betreuten folgende Pfarrer bzw. Pfarradministratoren die Ortschaft:

bis 1955: Pfr. Josef Meyer

1955: Pfr. Johann Fink

1955-1958 Pfr. Josef Kornbacher

1958-1978 Pfr. Alois Herrler

1978-1987 Pfr. Georg H├Ąrteis

1987-1992 Pfr. Ludwig Schattenhofer

1992-1996 Pfr. Josef Hernoga

1996-1999 Pfr. Mmaju Josef Eke

1999-2008 Pfr. Franz Baumeister

seit 2008 Pfr. Andreas Hanke


Wir wissen nicht, wann die Pfahldorfer die erste Kirche bauten. Wegen des hohen Alters der Ansiedlung kann schon im fr├╝hen Mittelalter hier eine kleine Kirche gewesen sein.

In seinen Grundmauern ist der Turm eine mittelalterliche Anlage und stammt wohl aus dem 14. Jahrhundert, die Friedhofsmauer wird auf das 12.Jahrhundert datiert.

Aus dem Jahr 1492 haben wir die Stiftung des Ewigen Lichts, von Stefan Schnitzer, wie am Gedenkstein am Altarraum zu lesen ist. Urspr├╝nglich war es ein Armenseelenlicht f├╝r die Friedhofskapelle.

1689 wird der Turm, ?weil er sich gesenkt hatte, mehrenteils abgetragen und neugebaut?. Auch das Langhaus wird renoviert, ebenso der Friedhofsturm. Damals schon bekommt der Turm glasierte Ziegel.

In den Jahren 1760/61 wird das Langhaus der Kirche mit Hilfe des Baumeisters Dominikus Barbieri neu aufgebaut. Auch der Turm wird erneut repariert. Da sich die Dominikaner in Eichst├Ątt, die mit baupflichtig waren, an der Finanzierung der Baukosten nicht beteiligen wollten, wurde kurzerhand ein bestimmter Betrag vom Konto des Klosters beim Bisch├Âflichen Finanzamt zugunsten Pfahldorf abgebucht.

Erst drei Jahrzehnte sp├Ąter, am 14. Oktober 1792 wird die neue Kirche eingeweiht.

Da der Turm immer wieder Schwierigkeiten macht, wird 1832 erneut ein St├╝ck abgetragen und neugebaut, allerdings um 26 Fu├č niedriger, was den Einspruch der Gemeinde ausl├Âste; jedoch ohne erfolg, da sich die Gemeinde vom Baulasttr├Ąger belehren lassen musste, dass ? zweckm├Ą├čig, und nicht dem Luxus und der Sch├Ânheit entsprechend? gebaut werde.

Das kostbarste St├╝ck der Kirche ist die Statue von Johannes dem T├Ąufer: 1855 schenkt Dompropst Joseph Ernst dem Pfarrer diese Figur, die bis zur S├Ąkularisation 1802 im Kloster Rebdorf war.

Als erster Pfahldorfer Schulmeister wird Simon M├╝ller genannt

(von 1708-1738). Aus eigenen Mitteln baut dieser ein sicherlich recht bescheidenes Haus, das auch als Schulhaus diente. Unterst├╝tzt wird Simon M├╝ller von seinem Sohn Peter, der bis zum Tod des Vaters 1773 die Schulstelle innehatte.

1816 bauten die Pfahldorfer ein eigenes Schulhaus.

1963 ? zwischenzeitlich war die Schule beim ? Pfarrschmied? ausgelagert - wurde wiederum ein neues Geb├Ąude errichtet, in welchem die Klassen 1-8 untergebracht waren. Ab 1970 wurden die Klassen 7-9 nach Kipfenberg ausgelagert. Seit 1982 werden in Pfahldorf nur noch die Klassen 1-4 unterrichtet, die Sch├╝ler der Klassen 5-9 werden mit dem Bus nach Kipfenberg gebracht.

Nach einer drohenden Aufl├Âsung der Schule und des Schulbetriebes in Pfahldorf ist die Schule seit 1995 durch die Einbindung in den Schulsprengel Kipfenberg Teil der Kipfenberger Schule.

Seit 1996 hat Pfahldorf auch einen eigenen, neuerbauten Kindergarten ?Zur Heiligen Familie?. 1997 wurde eine zweite Gruppe er├Âffnet. Zur Zeit werden 47 Kinder betreut. Der Kindergarten steht unter der Tr├Ągerschaft der Katholischen Kirchenstiftung Pfahldorf .

Besonders stolz sind die Pfahldorfer- neben ?ihrem? Altlandrat Konrad Regler, der die Geschicke des Landkreises von 1971 - 1996 lenkte- auf ihr ber├╝hmte┬şstes Pfarrkind, Michael Hei├č, dem sp├Ąteren Erzbischof von Milwaukee, USA.

Michael Hei├č entstammte aus dem jetzigen Anwesen der Familie Benzinger; er wurde 1818 geboren und ging 1842 in die Mission in die USA. Aufgrund seiner Weit┬şsicht und seiner Verdienste wurde er 1868 Bischof der Di├Âzese La Crosse, und 1882 Erzbischof von Milwaukee. Am 26. M├Ąrz 1890 verstarb er und ist dort begraben.

 
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